Messerstecherei im Bus Linie 13

In einem Bus der Linie 13 ist ein junger Mann niedergestochen worden. Die Tat geschah am vergangenen Freitag gegen 11:48 Uhr an der Ecke Georg-Wilhelm-Straße/Neuenfelder Straße, wie die Polizeipressestelle am Sonntag mitteilte. Das LKA ermittelt nun gegen einen jungen Mann, den Polizisten aus Wilhelmsburg als Tatverdächtigen festgenommen haben.

Nach bisherigen Ermittlungen des Wilhelmsburger Polizeikommissariats 44 mischte sich der 24-Jährige während der Busfahrt in einem Streit zwischen zwei anderen Männern ein. Kurz darauf habe er ein Messer gezückt und mehrmals auf einen der beiden eingestochen. Der Täter und der andere Mann flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Das 35-jährige Tatopfer kam mit schweren Verletzungen an Rücken und Oberschenkel ins Krankenhaus.

Mutmaßlicher Täter erscheint kurz nach der Tat auf der Wache

Wie die Polizei mitteilt, erschienen der mutmaßliche Täter und ein weiterer Mann kurz nach der Tat im Polizeikommissariat 44. Sie wollten offenbar einen Autoschlüssel abholen. Den Beamten fiel die Ähnlichkeit der Männer mit den Gesuchten aus dem Bus auf, deshalb hielten sie die beiden vorerst fest. Auch die mutmaßliche Tatwaffe fanden die Beamten – ein Messer wurde zwischen Tatort und Polizeiwache sichergestellt. Wie die Polizeipressestelle auf Anfrage von WilhelmsburgOnline.de mitteilte, hat der 24-Jährige zumindest einen Teil dessen, was ihm vorgeworfen wird, gestanden. Er sitzt nun als mutmaßlicher Messerstecher in Untersuchungshaft. Das Landeskriminalamt befasst sich mit ihm.

Der ältere Begleiter kam wieder frei. Den anfänglichen Verdacht, er sei an der Messerstecherei beteiligt gewesen, konnte die Polizei auch nach Sichtung der Kamerabilder aus dem Bus nicht erhärten. Es liegt kein Verdacht gegen den Mann vor.

(atw)

 

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