Brand in Wohncontainern war offenbar Unfall

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In der Flüchtlingsunterkunft an der Georg-Wilhelm-Straße haben heute Nacht Wohncontainer gebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Unfall aus. 22 Flüchtlinge aus vier Containern wurden nach Angaben von Fördern und Wohnen in anderen Unterkünften untergebracht, weil ihre Behausungen unbewohnbar sind.

Offenbar wurde der Brand von einer Zigarette eines Bewohners in einem der Wohncontainer ausgelöst – so stelle es sich den Brandermittlern nach ersten Zeugenaussagen dar, sagt die Polizei auf Nachfrage von WilhelmburgOnline.de. Noch sei die Ursache des Feuers aber nicht abschließend geklärt. Das Landeskriminalamt (LKA) sucht weiter nach Hinweisen. Die Ermittler befragen laut Polizei alle Personen, die den Brand miterlebt haben.

Zehn Container komplett zerstört

Zehn Container wurden durch das Feuer völlig zerstört, sagt die Sprecherin der öffentlichen Hilfsanstalt Fördern und Wohnen auf Anfrage von WilhelmsburgOnline.de. Sieben davon seien Wohncontainer, die übrigen drei Container mit Küche oder Sanitäranlagen. Nach Angaben der Polizei wurden weitere zehn Container durch Wasserschäden infolge der Löscharbeiten unbewohnbar – Fördern und Wohnen will dies jedoch erst einmal prüfen. Auch die Sprecherin der Hilfsstelle sagt, dass der Brand offenbar von einer Zigarette ausging, und beruft sich dabei auf die Ermittlungen der Polizei.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der zerstörten Container hätten inzwischen in anderen Unterkünften Obdach gefunden. Ob der Brand eine besondere psychologische Betreuung erforderlich mache, konnte die Sprecherin auf Anfrage nicht sagen. Fördern und Wohnen betreibt einige der Unterkünfte im Auftrag der Stadt, ist jedoch nicht für psychologische Begleitung oder Hilfe zuständig.

von Annabel Trautwein

 

 

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