Protest getaggte Beiträge

Flüchtlinge protestieren am Karl-Arnold-Ring

Flüchtlinge protestieren vor Notunterkunft

Protestschilder, Sitzblockade, Klagen – vor der Flüchtlingsunterkunft in Kirchdorf-Süd gab es am Dienstagabend Zoff. Die Geflüchteten sind frustriert über die Enge in der Notaufnahmestelle, beklagen sich über einen Mangel an Duschen und Toiletten und fordern richtige Betten und wärmere Räume. Der Protest vor der alten Schule am Karl-Arnold-Ring zog nicht nur Blicke aus der Nachbarschaft an. Auch die Polizei und Verantwortliche von Fördern und Wohnen rückten aus, um die Lage in den Griff zu bekommen. Nun zeichnet sich ein Erfolg für die Flüchtlinge ab: Die Bedingungen in der Unterkunft sollen besser werden, versprach Fördern und Wohnen auf Nachfrage von WilhelmsburgOnline.de.

Vier Duschen für mehr als 180 Männer, Frauen und Kinder, zu wen...

zum Artikel

Bezirk lehnt Geldgeschenk von Investoren ab

Seilbahn-Montage 2 (Large)

Selbst wenn die umstrittene Seilbahn über die Elbe gebaut werden sollte – der Bezirk Hamburg-Mitte wird kein Geldgeschenk von den Investoren annehmen. Die Baufirma Doppelmayr hatte dem Bezirksamt 10 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das Geld sollte aber nur dann fließen, wenn der für den 24. August geplante Bürgerentscheid zugunsten des Seilbahn-Projekts ausfällt. Kritiker werteten das Angebot als Versuch, die Stimmen zu kaufen.

Unabhängig vom Ausgang des B...

zum Artikel

Gekaufte Abstimmung? Bezirksamt prüft Einwände

Elbquerung mit Strich (Large)

Braucht Hamburg eine Seilbahn über die Elbe von St. Pauli zum Musicaltheater? Darüber sollen Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Mitte am 24. August abstimmen. Nun spitzt sich der Streit um den Bürgerentscheid zu: Die Investoren, die die Seilbahn bauen und betreiben wollen, bieten dem Bezirksamt offenbar eine Spende von 10 Millionen Euro – wenn bei der Abstimmung eine Mehrheit für die Seilbahn zustande kommt. Die Initiative „Keine Seilbahn über unseren Köpfen“ kritisiert das Angebot als Versuch, Stimmen zu kaufen. Auch Bezirksamtschef Andy Grote (SPD) äußert sich kritisch gegenüber den Investoren.

10 Millionen Euro zur freien Verfügung für Hamburg Mitte – dieses Gesc...

zum Artikel

Ein besseres Jobcenter ist möglich: Tipps aus Berlin

Symbolbild Jobcenter

Rechenfehler bei Hartz IV-Leistungen, zu wenig Beratung und Stress mit den Sachbearbeitern – zwischen Jobcenter und Bedürftigen in Wilhelmsburg läuft offenbar einiges schief. Es gibt viel zu klären, doch Einladungen zu einem öffentlichen Gespräch lehnte die Leiterin des Jobcenters in Wilhelmsburg bisher ab. Der Grund: Sie dürfe keine Einzelfälle publik machen. Doch handelt es sich bei den Klagen wirklich um Einzelfälle? Im Berliner Stadtteil Wedding haben „Kunden“ des Jobcenters ganz ähnliche Erfahrungen gemacht – und gemeinsam mit dem Personal Lösungen erarbeitet. Wie das geklappt hat, erläuterte der Berliner Rolf Frommholz im Kreis von interessierten Wilhelmsburgern im Bürgerhaus. Nun sucht die Runde nach weiteren Mitstreitern für eine Aktionsgruppe.

Ein Gespräch auf Augenhöhe mit dem Chef des Jobcenters – für viele Leistungsempfänger...

zum Artikel

igs-Prozess: Wilhelmsburger zu Geldstrafe verurteilt

Polizeiaufgebot am Inselpark (Large)

Gut ein Jahr nach dem Polizeieinsatz auf dem Gartenschau-Gelände und den Protesten am Zauntor ist ein Wilhelmsburger vor Gericht verurteilt wurden. Julian B. Muss 1200 Euro zahlen, aufgeteilt auf 80 Tagessätze. Dem Urteil der Richterin am Amtsgericht Harburg zufolge beging er Körperverletzung, versuchte Körperverletzung und Hausfriedensbruch, erschlich sich Leistungen, weil er das igs-Gelände ohne Ticket betreten hatte, und machte sich des Widerstands schuldig. Julian B. sieht das nach wie vor anders: Er bezweifelt, dass die Polizei überhaupt dazu berechtigt war, ihn auf dem Gartenschau-Gelände festzuhalten.

Tausende Menschen zogen am 1...

zum Artikel