Solidarität getaggte Beiträge

800 Flüchtlinge mehr – Belastung für die Insel?

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Die Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge in Wilhelmsburg platzen aus allen Nähten: 800 Menschen zusätzlich sollen an der Dratelnstraße in Zelten unterkommen, auch am Karl-Arnold-Ring will die Innenbehörde weitere Plätze schaffen. Bezirk und Stadtteilbeirat laufen Sturm: Die Belastung für die Insel sei zu groß. Doch wen in Wilhelmsburg belastet der Zuwachs in den Flüchtlingsunterkünften überhaupt?

Bisher war von 500 oder 650 zusätzlichen Plätzen die Rede ...

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Musikfestival 48h braucht Hilfe in letzter Minute

48h Wilhelmsburg - junge Reporter im Einsatz (Large)

Morgen Abend geht es los: Das Musikfestival 48h Wilhelmsburg beginnt. Von Freitagabend bis Sonntagabend gibt es dann überall im Stadtteil Konzerte zu freiem Eintritt. Mehr 130 Bands, Chöre oder Solisten sind wieder dabei, um Wilhelmsburg zum klingen zu bringen. Auch drumherum gibt es viel zu tun. Das 48h-Team sucht noch Helfer für das Festivalwochenende.

Zum Auftakt...

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Kita-Streik: Wilhelmsburger Eltern organisieren sich

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Der Kita-Streik bringt etliche Mütter und Väter in Wilhelmsburg an ihre Grenzen: Neben Beruf, Haushalt und anderen Alltagspflichten müssen sie seit Wochen rund um die Uhr auf ihre Kinder aufpassen. Die öffentlichen Kitas bleiben weitgehend zu, Eltern helfen sich selbst: Mit Schichtplänen und viel Nervenstärke halten sie die Betreuung in einigen bestreikten Tagesstätten aufrecht. Die Gruppe Wilhelmsburg Solidarisch unterstützt das Engagement mit Tipps und Kontakten – auch, um den Druck nach oben weiterzuleiten und Politiker in die Pflicht zu nehmen. Ein Verhandlungsangebot der kommunalen Arbeitgeber lässt Eltern hoffen. Doch solange die Streiks nicht ausgesetzt sind, wollen sie weiter Druck machen und sich gegenseitig helfen.

Seit Wochen ist Notstand angesagt in den öffentl...

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Fast wie ein Zuhause: Syrerinnen finden Zuflucht

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Die Ente ist wieder da. Sie schaukelt über das kleine Rasenstück im Vorgarten auf das Haus in der Kirchdorfer Neubausiedlung zu, vorbei an Windspielen und Frühlingsblumen. „Hallo Ente“, sagt Amira*. Zwei Tage lang fehlte sie in dem vertrauten Bild vor dem Küchenfenster: Hyazinthen im Blumenkasten, Kinderfahrräder auf dem Bürgersteig, geziegelte Carports und Mülltonnen mit farbigen Deckeln, täglich kommt der Postbote auf seinem Fahrrad vorbei. Und nun ist auch die Ente wieder da. Amira lächelt. So ähnlich könnte sich anfühlen, zu Hause zu sein.

Zu Hause aber gibt es nicht mehr...

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